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Abfallbericht 2020


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2020 war kein Jahr wie die anderen davor, das merkte man auch in der Abfallwirtschaft. Denn darin spiegeln sich unsere Konsum- und Lebensgewohnheiten wider, die im Vorjahr durch das Coronavirus ziemlich durcheinandergebracht worden sind, überlagert vom fortschreitenden Bevölkerungszuwachs im Bezirk.


Insgesamt sammelte der G.V.U. Bezirk Gänserndorf 2020 weit mehr als 73.000 Tonnen an Abfällen. Mit beinahe 5,5 Prozent mehr als im Jahr davor ist das ein überdurchschnittlicher Zuwachs.

Die 73.792 Tonnen Abfall setzen sich aus 24.059 Tonnen an unverwertbaren Abfällen (Rest- und Sperrmüll, Inert- und Problemstoffe) sowie aus verwertbaren Abfällen, bestehend aus 17.520 Tonnen Altstoffen (z.B. Alteisen und Altpapier) und 32.214 Tonnen biogener Abfälle, zusammen.

Weniger Prospekte in Altpapiertonne
Bei fast allen Abfallarten waren überdurchschnittlich hohe jährliche Zuwächse zu beobachten. Lediglich beim Altpapier gab es mit 5.940 Tonnen eine Reduktion um beinahe 5 Prozent, verursacht durch den Wegfall von Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitaktivitäten, also deutlich weniger Prospekte und Flugblätter in der Altpapiertonne.

Mit nur 1 Prozent auffällig gering war der Zuwachs an Grünschnitt auf insgesamt 18.277 Tonnen. Alle anderen Abfallarten trieb es in Rekordhöhen: Mit 7.022 Tonnen wurden um fast 13 Prozent mehr Sperrmüll als im Jahr davor entsorgt.

An den 339 Tonnen Problemstoffen, die abgegeben worden sind, merkt man, dass 2020 ausgemistet worden ist. Das bedeutet einen Rekord-Jahreszuwachs von 28 Prozent, gefolgt von Elektroaltgeräten, von denen mit 867 Tonnen um fast 26 Prozent mehr gesammelt wurde als im Jahr 2019. Auch bei den Altmetallen gab es ein Plus: Hier wurden 1.510 Tonnen übernommen, das sind um über 10 Prozent mehr als im Jahr davor. An Alttextilien wurden 505 Tonnen abgegeben, das bedeutet einen 7,5-prozentigen Jahreszuwachs.

Mehr Hausmüll in den Tonnen

Home-Office, Kurzarbeit, schulischer Lockdown - und daher mehr Zeit zu Hause - schlagen sich auch in der Restmüllmenge nieder: Mit 13.729 Tonnen war um 6 Prozent mehr zu entsorgen als 2019. Bei der Biotonne waren es mit knapp 14.000 Tonnen um rund 8,5 Prozent mehr und im Gelben Sack mit fast 2.000 Tonnen ebenfalls um über 8 Prozent mehr an Plastikflaschen, Metallverpackungen und Getränkeverbundkartons, die gesammelt wurden. Ein ähnlich hoher Anstieg sorgte für 2.180 Tonnen an gesammeltem Altglas. 604 Tonnen an übernommenen Kartonagen stellen einen Zuwachs um beinahe 9 Prozent dar und spiegeln ein im Vorjahr verändertes Kaufverhalten wider.

G.V.U.-Obmann Bgm. Ing. Hermann Gindl erinnert: "Abfallvermeidung und -trennung in den heimischen Haushalten darf auch in Zeiten von Corona nicht vergessen werden, um auch in Zukunft eine nachhaltige Verwertung und Entsorgung der Abfälle zu gewährleisten."





Termine & Infos

Dienstag 20.04.2021

Auersthal
Bio
Gelber Sack
Restmüll
Deutsch-Wagram
Bio, Zone I
Altpapier, Zone II
Bio, Zone II
Drösing
Bio
Gelber Sack
Groß-Enzersdorf
Altpapier, Zone II
Gelber Sack, Zone II
Restmüll, Zone II

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